Gebrauchte Softwarelizenzen verkaufen: was sie wert sind und wie es abläuft
Ungenutzte Volumenlizenzen sind gebundenes Kapital. Diese Seite zeigt, welche Faktoren den Ankaufspreis bestimmen, wie die Bewertung entsteht und wie der Verkauf in vier Schritten abläuft.
Wovon der Preis abhängt
Es gibt keinen Börsenkurs für gebrauchte Lizenzen, aber einen funktionierenden Markt mit nachvollziehbaren Preisfaktoren. Drei bestimmen den Wert im Kern:
Produkt und Version
Aktuelle Serverprodukte und Office-Versionen erzielen die höchsten Preise. Ältere Versionen bleiben verkäuflich, weil viele Unternehmen bestehende Umgebungen weiterbetreiben; der Abschlag wächst mit dem Abstand zur aktuellen Version.
Stückzahl und Zusammensetzung
Geschlossene Bestände mit Serverlizenzen und passenden Zugriffslizenzen sind mehr wert als Einzelpositionen, weil sie sich als Paket weiterverwerten lassen. Auch kleine Bestände ab etwa zehn Lizenzen kaufen wir an.
Qualität der Nachweise
Eine lückenlose Erwerbskette macht die Lizenz sofort handelbar und zahlt direkt auf den Preis ein. Fehlende Unterlagen bedeuten Rechercheaufwand und Abschlag; manches lässt sich schließen, und dann steigt der Preis wieder.

Wie unsere Bewertung entsteht
Sie erhalten keinen Pauschalwert, sondern einen Preis je Position. Zwei Angaben beschleunigen die Bewertung:
Mit Aufstellung
Produkt, Version und Stückzahl je Position genügen. Auf dieser Basis liegt das Angebot in der Regel binnen 48 Stunden vor.
Schneller: Angebot meist binnen 48 Stunden.
Ohne Aufstellung
Kein Hindernis: Wir ermitteln den Bestand aus Rechnungen, Verträgen oder dem Volumenlizenz-Portal. Das dauert je nach Lage wenige Tage länger, kostet aber nichts.
Genauso möglich: Ermittlung übernehmen wir.
Eine ehrliche Einordnung
Gebrauchte Lizenzen erzielen im Ankauf einen Bruchteil des Neupreises, denn der Aufkäufer trägt Prüfung, Dokumentation und Vermarktungsrisiko. Der Gegenwert: Geld für Bestände, die sonst ersatzlos verfallen würden, ohne eigenen Aufwand und ohne Risiko.
Drei Dinge, die den Preis drücken - und was dagegen hilft
Die häufigsten Abschläge sind vermeidbar, wenn Sie sie kennen:
Faktor 1
Lücken in der Erwerbskette
Fehlt ein Beleg, wird die Position schwerer verkäuflich. Oft lässt sich die Lücke über den damaligen Händler oder das Volumenlizenz-Portal schließen; wir übernehmen die Nachrecherche.
Faktor 2
Gemischte und unklare Bestände
Wenn unklar ist, was dauerhaft gekauft und was gemietet wurde, sinkt der bewertbare Anteil. Ein kurzer Blick in die Rechnungen trennt beides; wir helfen bei der Zuordnung.
Faktor 3
Zeitdruck kurz vor Fristende
Wer eine Abwicklung erst in der letzten Woche meldet, verschenkt Verhandlungsspielraum. Eine frühe Meldung kostet nichts und bindet Sie an nichts, sichert aber den geordneten Ablauf.
Welche Bestände wir ankaufen
Microsoft-Volumenlizenzen für Office, Windows Server, Exchange Server, SQL Server, SharePoint, Remote-Desktop-Dienste sowie Nutzer- und Geräte-Zugriffslizenzen, dazu Project und Visio. Aus laufendem Betrieb, Insolvenz und Liquidation.
So läuft der Verkauf ab
Vier Schritte, vom ersten Kontakt bis zum Geld auf dem Konto:
Bestand melden
Über das Formular, mit oder ohne Aufstellung. Die Meldung ist kostenfrei und unverbindlich.
Angebot erhalten
Wir prüfen die Übertragbarkeit jeder Position und legen ein schriftliches Angebot mit Preis je Position vor, in der Regel binnen 48 Stunden.
Zahlung vor Übertragung
Nach Ihrer Annahme zahlen wir per Überweisung. Erst nach Zahlungseingang übertragen Sie die Lizenzen mit den von uns vorbereiteten Erklärungen.
Dokumentation erhalten
Sie bekommen Kaufvertrag, Übertragungserklärung und Löschbestätigung als vollständigen Satz für Ihre Unterlagen.
Häufige Fragen zum Verkauf
Was sind meine Lizenzen ungefähr wert?
Als grobe Orientierung: je nach Produkt, Version und Nachweislage ein Bruchteil des Neupreises je Lizenz, bei geschlossenen Serverbeständen entsprechend mehr. Den belastbaren Wert nennt nur das Angebot je Position; die Bewertung ist kostenfrei.
Kostet die Bewertung etwas oder bindet sie mich?
Nein. Die Bewertung ist kostenfrei und unverbindlich; erst mit der Annahme unseres Angebots entsteht ein Vertrag. Positionen, die wir nicht ankaufen, benennen wir mit Begründung.
Wann wird gezahlt?
Vor der Übertragung. Sie tragen kein Vorleistungsrisiko: Erst geht das Geld ein, dann geben Sie die Übertragungserklärung und die Löschbestätigung ab.
Kaufen Sie auch kleine Bestände an?
Ja, ab etwa zehn Lizenzen lohnt die Prüfung. Kleine Bestände bündeln wir in der Verwertung; der Preis je Lizenz ist derselbe wie bei größeren Mengen vergleichbarer Qualität.
Was hat es mit der Löschbestätigung auf sich?
Die Löschbestätigung ist Voraussetzung der Übertragung: Sie erklären, dass die Software bei Ihnen entfernt oder stillgelegt ist. Wir stellen die Vorlage; eine notarielle Form ist nicht erforderlich.
Geht das auch unter Zeitdruck?
Ja. Melden Sie den Zeitplan einfach mit; wir takten Angebot, Zahlung und Übertragung auf Ihren Stichtag, etwa einen Berichtstermin oder das Ende der Abwicklung.
Was ist Ihr Bestand wert?
Melden Sie, was bei Ihnen liegt. Sie erhalten binnen 48 Stunden ein schriftliches Angebot mit Preis je Position - kostenfrei und unverbindlich.